Chemische Beseitigung

Chemische Mittel und die Hausfrauentricks

Die chemische Unkrautbeseitigung gehört für mich zu der heikelsten Variante- egal ob privat oder kommunal. Einmal ausgebracht, wandern alle chemischen Mittel durch die Erdschichten bin ins Grundwasser oder sie werden durch die Nutzpflanzen "verarbeitet".
Was aber so ganz genau passiert, das sieht man nicht, schmeckt man selten und es ist doch ein bisschen wie "Zauberei".

Natürlich verspricht uns die Industrie mit zahlreichen Tests und Versuchsreihen eine vollkommen unproblematische Anwendung. 100% biologisch abbaubar und total verträglich.  Keine Gefahr für Bienen, Insekten und Haustiere. Doch der fade Beigeschmack und das einfache Schulwissen, das sich kein Stoff einfach ins Nichts auflöst, der bleibt.
Jeder Gartenbesitzer entscheidet für sich selber, welche Mittel er verwenden möchte und das ist auch gut so. Schnell findet man bei Amazon Flaschen, Pulver und weiteres Zauberzeug. Ich habe es versucht, doch die Finger weigern sich zu tippen und tief in mir drin spüre ich das Unbehagen beim Ausfüllen der Werbelinks. Es geht einfach nicht.

 



Essig und Salz

Zur chemischen Beseitigung gehören auch scheinbar biologische Mittel. Essig und Salz sind hier die Renner. Hört sich harmlos an. Was man in der Küche verwendet, kann ja für die Natur nicht schlecht sein. Essig ist eine Säure und die Wirkungsweise ist ätzend. Auch Salz hat in hoher Dosis extreme Nebenwirkungen für den Boden und die Umwelt.
Das Umweltbundesamt hat zum Einsatz von Essig und Salz klare Richtlinien rausgegeben. Hier nachlesen.

Eine Aussage die man tunlichst beachten sollte: Der Einsatz von Essig zur Unkrautbekämpfung ist auf allen gärtnerischen, befestigten oder versiegelten Flächen verboten!

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist inzwischen überall angekommen. Und so hat man halt immer die Wahl, denn wer nach chemischen Problemlösern sucht, bekommt schnell Alternativen oder weitere Infos angeboten.  Hier eine kleine Auswahl.

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